Koserow – Interessantes

Die Salzhütten

Diese Hütten entstanden Ende des 19. Jhd. als Lager für die Fischer während der Heringszeit; daher auch ihre ursprüngliche Bezeichnung „Heringspackhütten“. Nachdem die Heringe nämlich gesalzen wurden, packte man sie in große Holzfässer, damit sie die arme Bevölkung möglichst lange ernähren konnten. Anfang des 20. Jhd. gab es 15 solcher Hütten, die 1987 unter Denkmalschutz gestellt wurden. Eine davon dient heute nicht nur als Museum, sondern auch als Standesamt, wo Trauungen im kleinen Kreis (bis 8 Pers.) stattfinden können.

Die Kirche

Haben Sie es gewusst? Die älteste Kirche der Usedomer Ostseeküste befindet sich im alten Dorfkern Koserows. Ende des 13. Jhd. als kleine Feldsteinkirche gebaut, wurde sie im 15. Jhd. nochmal durch den Bau des Turmes und Altarraumes erweitert. Die frühgotischen Merkmale sind noch im Mittelteil der Nordseite zu sehen. Heute finden in den Sommermonaten die mittlerweile schon legendären Theateraufführungen oder Konzerte aus der etablierten Reihe „Klassik am Meer“ statt.

Die Seebrücke

Schon vor dem 2. Weltkrieg gebaut, wurde sie durch einen heftigen Wintersturm im Krieg zerstört. 1993 wurde sie mit stolzen 261m neu erbaut und lädt zum Bewundern der Schönheit der Küste ein. Außerdem ist sie Anlegestelle für Fahrgastschiffe entlang der Usedomer Ostseeküste.

ACHTUNG! Nach einer Bauprüfung der Gemeinde ergaben sich an der Tragkonstruktion gravierende Mängel, die sofort behoben werden müssen. Wir bitten deshalb um Verständnis, dass ein Betreten momentan nur bis zum Pfeiler 8 möglich ist.

Lüttenort - Skulpturenpark

Wohn- und Arbeitsstätte des Malers Otto Niemeyer-Holstein
Hier ist der Ort, wo sich Kunst und Natur unmittelbar begegnen, wo unwillkürlich tiefer durchgeatmet wird und die Brust sich weitet. An der schmalsten Stelle der Insel gelegen überrascht die eigenwillige Architektur mit der Gartenanlage und seinen Skulpturen als eigenständiges Kunstwerk. Dies ist eine Stätte der Begegnung für alle, die am Maler und seinem Schaffen interessiert sind oder sogar selbst tätig werden möchten. Wechselnde Ausstellungen der Niemeyer-Werke und des Usedomer Künstlerkreises, sowie befreundete Zeitgenossen und junge Künstler aus dem In- und Ausland hauchen dem Ort immer wieder neuen Atem ein.

Der Streckelsberg

Dieser 58 Meter hohe Gipfel ermöglicht allen Interessierten den Aufstieg ohne Ausrüstung. Bei klarer Sicht sind im Westen das Hügelland von Mönchgut auf Rügen und sogar die Kreidefelsen der Stubbenkammer zu sehen. Etwas nördlicher zieht abends das Blinklicht vom Leuchtturm der Insel Oie die Blicke auf sich. Südöstlich ist das Steilufer unserer Nachbarinsel Wollin zu erkennen. Wer sich für keine der Himmelsrichtungen entscheiden mag, der bewundert einfach den 170- jährigen Buchenbestand, den Leberblümchenteppich oder einige der Orchideenarten.

Klimawald Koserow

 In den beiden Klimawäldern mit einer Gesamtfläche von mittlerweile 3,18 ha stehen Eichen und Kiefern. Mit dem Kaufpreis einer Waldaktie von 10 Euro leisten Sie einen symbolischen Beitrag zum Klimaschutz. Das Geld wird verwaltet von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE), welche den Kauf, Pflanzung und Pflege bezahlt. Wer einen Blick werfen möchte – ein Wald mit einer Fläche von 2 ha ist vollständig verkauft. Der 2. Usedomer Klimawald befindet sich zwischen der B111 und dem Abzweig Koserow. Von Damerow kommend laufen Sie  in Richtung Koserow. Am Ende des Waldkomplexes auf der linken Seite ist der Klimawald zu sehen.

Sturmflutendenkmal

„Rette sich wer kann!“ hieß es 1872 und 1874 als schwere Sturmfluten das Vorwerk Damerow, welches zu Koserow gehörte, verschlangen. Glücklicherweise konnten alle Personen per Boot gerettet und umgesiedelt werden. Einziger Zeuge ist nur das etwas abseits gelegene Forsthaus Damerow, wo heute die Hotelanlage angesiedelt ist. Das Denkmal selbst ist direkt neben dem Parkplatz am FKK-Strand zu besichtigen.